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Cyanobakterien symbiotischen Multitalente

Cyanobakterien (blau-grüne Algen) ernähren sich durch Photosynthese. Viele Cyanobakterien können Stickstoff fixieren und gelten somit als gute Bioindikatoren. 20-30% des weltweit verfügbaren Sauerstoff wird von blau-grünen Algen produziert. Vor 2,5 Milliarden von Jahren haben die Pionierorganismen unsere Atmosphäre entscheidend mit Sauerstoff angereichert, so dass Leben möglich wurde.

Symbiotische Verbindungen Algenfarne haben stickstofffixierende Cyanobakterien (Anabaena azollae, Nostoc azollae) in Blatthöhlungen. Diese Symbiose wird im Reisanbau genutzt: Der Schwimmfarn Azolla wächst mit auf den Reisfeldern und trägt nach seiner Kompostierung zur Versorgung mit Stickstoff bei. Daneben verhindert ein dichter Bewuchs die Entwicklung vieler Mückenarten, was in Gebieten, in denen Malaria vorkommt, vorteilhaft ist. Flechten sind Symbiosen bei denen ein Pilz mit Algen und / oder Cyanobakterien zu einem äußerlich als neuen Organismus wirkenden Einheit zusammentreten. Da Flechten keine Wurzeln haben sind sie vom Regen und den dort enthaltenen mineralen Nährstoffen abhängig Gunnera-Arten sind krautige rhabarberartige Pflanzen. Sie leben in Symbiose mit Cyanobakterien der Gattung Nostoc, die Luftstickstoff fixieren. Die Pflanzen profitieren von dem fixierten Stickstoff, im Gegenzug profitieren die Symbionten von den Assimilaten. Eine Cyanobakterien-Symbiose zur Stickstofffixierung ist bei höheren Pflanzennur von Gunnera bekannt. Beide Partner profitieren von der mutualistische Symbiose. Das Fell von Faultieren ist graubraun, aufgrund der darin lebenden Algen und Cyanobakterien macht es besonders in der Regenzeit einen grünlichen Eindruck. Männliche Tiere sind darüber hinaus durch einen gelben oder orangefarbenen Fleck am Rücken erkennbar. Das Fell dieser Tiere dient darüber hinaus mehreren Insektenarten als Lebensraum, ein einzelnes Exemplar kann eine Wohnstätte für mehr als tausend Käfer sein. Mehrere Schmetterlinge aus der Gruppe der Chrysauginae (Familie Zünsler) wie Cryptoses choloepi oder Bradipodicola hahneli, leben sogar von ihnen.
Was ist Fragmentiertes Zweigholz? Fragmentiertes Zweigholz (engl. Ramial Chipped wood – RCW) Zerhackte Holzzweige (<7 cm Durchmesser) Späne 2 – 10 mm dick und 10 cm lang zerkleinert mindestens 80 % der Zweige von Laubbäumen Wozu wird es eingesetzt? Bodenverbesserung durch spezielle Humusbildung, natürliche Nahrung für den Boden. Bindet Feuchtigkeit und Wasser Schafft Gleichgewicht zwischen Erde, Holz, Pilzen und Pflanzen Symbiosen durch Lignin entpolymerisierende Weißfäule-Pilze Steigert Biodiversität Größerer Anteil an verfügbaren Stickstoffs, Phosphors oder Calciums Düngemittel und Biozide werden unnötig Interessiert? Wir zeigen Ihnen wie man fragmentiertes Zweigholz herstellt und einsetzt!

Fragen Sie uns per eMail: contact@synergyfortrees.com

Vorteile des Fragmentierten Zweigholzes Humusbildung: Keine andere Technik kann so schnell Humus bilden: 1 % in 10 Jahren. Im Vergleich dazu: es braucht 50 Jahre mit Kompost und 80 Jahre mit Mist. Bewässerung: In Frankreich konnten bei verschiedenen Anbauarten die Bewässerung vollkommen eingestellt werden. In Afrika konnten bis 50 % Wasser gespart werden. Pflanzenschuztmittel: In verschiedenen Testreihen konnte man das Fehlen von bestimmten Krankheiten bei Pflanzen feststellen. Unkraut: kein oder fast kein Unkrautjäten mehr notwendig. Dünger: Stickstoff wird fixiert und weniger schnell ausgespült. Wiederverwendung von Holzabfall: bisher wurde Holzabfall verbrannt, jetzt kann er wieder verwertet werden.

EarthPositive® ist eine ‚grüne Revolution‘ in Sachen Promobekleidung: Klimafreundliche T-Shirts. Ökologisch und ethisch korrekt produziert, aber ausschlagebend ist, dass unsere Produkte ausschließlich mittels erneuerbarer Energie aus Wind- und Solarkraft  hergestellt werden. EarthPositive® ist eine praktische und  einfache Lösung für Unternehmen und die Modeindustrie sich ihrer größten Herausforderung zu stellen und mit sofortigen Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel  vorzugehen.

Umweltschonender Anbau

Wir haben uns bewusst entschieden in Regionen zu arbeiten, in denen Baumwolle von Hand gepflanzt und gepflückt wird. Da der biologische Anbau keine auf Petroleum basierten chemischen Dünger, Pestizide und Herbizide verwendet, ist es weniger abhängig von  fossilen Brennstoffen.

CO2 reduziert

EarthPositive® Apparel wird ausschließlich in umweltfreundlichen Fabriken mit geringer CO2-Emission in Indien aus ‚einflußarmer’ Bio- baumwolle hergestellt und durch Lagerhäuser und Büros in London und Berlin, die ebenfalls erneuerbare Energie nutzen, vertrieben.

Ein zu 100% ökologisches Produkt

EarthPositive® ist ein zu 100% biologisches Produkt entsprechend des Global Organic Textile Standards und zertifiziert von der Control Union und der Soil Asssociation.
EarthPositive ist GVO-frei.

Fair Trade

Durch den Global Organic Textile Standard werden Bauern und Feldarbeiter geschützt – durch strenge soziale Kriterien, durch lückenlose Rückverfolgbarkeit der gesamten Lieferkette und durch das Nutzungsverbot giftiger Chemikalien, die die Gesundheit der Bauern und ihrer Familien schwer beeinträchtigen können. Diese Standards entbinden arme Bauern auch von den Dritte Welt Schulden an Chemieunternehmen dem „Pestizid-Teufelskreis“.

Gerechtigkeit für die Beschäftigten

Um die soziale Ungerechtigkeit, die oft in der Produktion herrscht und als Sweatshop-Arbeit bekannt ist, anzupacken, geht EarthPositive® einen
Schritt weiter und macht die Lieferkette transparent durch unabhängige Audits durch die Fair Wear Foundation, die faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie fördert.

Der Zusammenhang zwischen Wurzelanschwellungen und dem Befall mit Bakterien wurde 1866 erstmals vom russischen Botaniker Michail Stepanowitsch Woronin am Beispiel der Lupine beschrieben, der auch den Begriff der Knöllchenbakterien prägte. Hermann Hellriegel und Hermann Wilfarth entdeckten 1886 die Symbiose der Leguminosen und Bakterien und deren Fähigkeit, elementaren Luftstickstoff in pflanzenverfügbare Stickstoffverbindungen zu überführen.

Bedeutung der Symbiose

Man schätzt die Menge des jährlich fixierten Stickstoffs auf über 120 Millionen Tonnen. Pflanzen, die auf diese Weise auf weniger wertvollen Böden gedeihen, haben großen Anteil an der Landwirtschaft und unserer Nahrungsgrundlage. Leguminosen und deren Früchte sind häufig proteinreich, was sicher auf die gute Versorgung mit Stickstoff zurückzuführen ist. Daneben werden Leguminosen als Gründüngung zur natürlichen Anreicherung des Bodens mit Stickstoff kultiviert.